Mit 50 beruflich neu starten – Mos Weg zum Berufsbetreuer

Mos Videotagebuch:

Mo kommt aus Schleswig-Holstein und hat sich mit 50 Jahren für einen neuen beruflichen Weg entschieden. Im Videotagebuch begleitet er uns durch seinen Sachkundelehrgang bei ITB und berichtet offen über Unterricht, Lerngruppen, neue Erkenntnisse und sein Ziel, später selbstständig und eigenbestimmt als beruflicher Betreuer zu arbeiten.

Darum geht es in Folge 1

Mit 50 noch einmal beruflich neu anfangen und Berufsbetreuer werden: Mo hat sich genau dafür entschieden. An seinem ersten Tag im Lehrgang bei itb erzählt er, was ihn zu diesem Schritt bewegt und weshalb er seine Erfahrungen in den kommenden Monaten teilen möchte. Der Lehrgang vermittelt nicht nur die für die Registrierung erforderliche Sachkunde. Er bereitet die Lernenden umfassend und praxisnah auf ihre spätere Tätigkeit als Berufsbetreuer:innen vor – mit rechtlichen und methodischen Grundlagen, realitätsnaher Fallarbeit, Einblicken erfahrener Praktiker:innen und einer intensiven Auseinandersetzung mit der verantwortungsvollen Rolle im Betreuungswesen. Diese Folge ist der Auftakt einer persönlichen Teilnehmerreise. Mo berichtet von seinen Lernerfahrungen, Herausforderungen und Praxiseinblicken – bis hin zur Registrierung und seinen ersten eigenen Betreuungen.

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▶ Mehr über den Lehrgang „Zertifizierte:r Berufsbetreuer:in, Vereinsbetreuer:in und Berater:in“ bei itb

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Mein erster Lehrgangstag | Folge 1

Darum geht es in Folge 2

Die erste Woche auf dem Weg zum Berufsbetreuer ist geschafft. Mo berichtet von abwechslungsreichen Themen, praxisnahen Fallbeispielen und dem wertvollen Austausch innerhalb der Lerngruppe. Schon in den ersten Tagen wird deutlich: Im Lehrgang bei itb geht es nicht nur um den Erwerb der erforderlichen Sachkunde. Die Lernenden setzen sich intensiv mit der verantwortungsvollen Tätigkeit als Berufsbetreuer:innen auseinander und werden praxisnah auf ihren späteren Berufsalltag vorbereitet. Mos persönliches Ziel ist klar: selbstständig und eigenbestimmt arbeiten und dabei Menschen wirksam unterstützen. Sein Zwischenfazit nach der ersten Woche: Jeden Tag etwas Neues lernen und dem beruflichen Ziel Schritt für Schritt näherkommen.

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Mos erste Woche im Lehrgang | Folge 2

Darum geht es in Folge 3

Was macht ein rechtlicher Betreuer – und wann kann eine rechtliche Betreuung eingerichtet werden? Mo erklärt das Berufsbild anhand typischer Aufgabenbereiche wie Gesundheitsangelegenheiten, Vermögenssorge, Behördenangelegenheiten, Wohnungsangelegenheiten sowie Post- und Schriftverkehr. Dabei geht es nicht darum, einem Menschen sämtliche Entscheidungen abzunehmen. Rechtliche Betreuer:innen unterstützen die betreute Person dabei, ihre rechtlichen Angelegenheiten möglichst selbst zu regeln und ihr Leben nach den eigenen Wünschen zu gestalten. Sie dürfen stellvertretend handeln, soweit dies erforderlich und von ihrem gerichtlich festgelegten Aufgabenbereich umfasst ist. Wichtig: Rechtliche Betreuer:innen übernehmen nicht selbst die Pflege, den Haushalt oder Fahrdienste. Sie kümmern sich um die rechtliche Organisation und Koordination notwendiger Hilfen. In dieser Folge gibt Mo einen verständlichen ersten Einblick in einen vielseitigen und verantwortungsvollen Beruf.

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Mos erste Woche im Lehrgang | Folge 3

Darum geht es in Folge 4

Wie findet man einen Praktikumsplatz in der rechtlichen Betreuung? Mo berichtet von seiner eigenen Suche und erklärt, warum es sich lohnt, frühzeitig mit den Bewerbungen zu beginnen. Er hat unter anderem Gerichte, Betreuungsbehörden, Kanzleien und Betreuungsbüros angefragt. Dabei hat er erlebt, dass nicht jede Bewerbung erfolgreich ist und passende Plätze begrenzt sein können. Sein klarer Rat: Sobald die Termine der Praxisphase feststehen, frühzeitig beginnen und sich bei unterschiedlichen Stellen bewerben. Für Mo ist die praktische Erfahrung eine wertvolle Ergänzung zum Unterricht. Sie zeigt, wie sich die im Sachkundelehrgang vermittelten Inhalte im Berufsalltag wiederfinden – und wo der Unterschied zwischen theoretischem Wissen und der tatsächlichen Arbeit als Berufsbetreuer liegt. Die Praxisphase ist damit ein wichtiger Schritt auf seinem Weg in einen vielseitigen und verantwortungsvollen Beruf.

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Praktikum in der Berufsbetreuung: Warum früh bewerben? | Folge 4

Darum geht es in Folge 5

Wie lässt sich eine Weiterbildung mit Familie und Kindern vereinbaren? Für Mo ist die Verbindung aus Online-Unterricht und Präsenz eine große Entlastung.

Wenn zu Hause etwas Unvorhergesehenes passiert, kann er digital am Unterricht teilnehmen. Wenn es der Familienalltag zulässt, kommt er vor Ort zum Lehrgang und nutzt den persönlichen Austausch mit den Dozent:innen und der Lerngruppe.

Diese Flexibilität ist für Mo ein entscheidender Baustein, um den Sachkundelehrgang, sein berufliches Ziel und das Familienleben miteinander zu verbinden. So kann er seinen Weg zum Berufsbetreuer weiterverfolgen, ohne dass die Bedürfnisse seiner Familie zu kurz kommen.

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Weiterbildung und Familie vereinbaren: Hybrid lernen | Folge 5

Darum geht es in Folge 6

Was bedeutet praxisnaher Unterricht auf dem Weg zum Berufsbetreuer? Mo berichtet von einem echten Fallbeispiel, das ein Dozent aus seiner eigenen Tätigkeit als rechtlicher Betreuer in den Unterricht eingebracht hat. Ein älterer, an Demenz erkrankter Mann hatte telefonisch einen Mobilfunkvertrag mit einem neuen Smartphone abgeschlossen, das er weder benötigte noch bedienen konnte. Im Unterricht wurde gemeinsam betrachtet, wie der Sachverhalt rechtlich eingeordnet wurde und welche Schritte der Betreuer gegenüber dem Unternehmen unternommen hat. Für Mo zeigt dieses Beispiel, welchen Unterschied erfahrene Praktiker:innen als Dozent:innen machen: Sie vermitteln nicht nur rechtliche Grundlagen, sondern zeigen auch, wie dieses Wissen im konkreten Berufsalltag angewendet werden kann. So wird aus theoretischem Wissen eine Handlungskompetenz, die betreuten Menschen unmittelbar zugutekommt.

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Praxisfall rechtliche Betreuung: Warum Erfahrung zählt | Folge 6

Darum geht es in Folge 7

Ist es mit über 50 zu spät, sich als Berufsbetreuer selbstständig zu machen? Mo beantwortet diese Frage sehr persönlich – und zieht sein Fazit aus dem bisherigen Weg.

Für ihn sind Lebens- und Berufserfahrung, Verantwortungsbewusstsein und Gelassenheit keine Hindernisse, sondern wertvolle Stärken für die Arbeit als rechtlicher Betreuer.

Inzwischen ist Mo erfolgreich registriert und hat seine ersten eigenen Betreuungen übernommen. Sein Fazit soll anderen Mut machen, einen beruflichen Neustart nicht allein vom Alter abhängig zu machen. Entscheidend sind für ihn die persönliche Eignung, eine gute Vorbereitung und die Bereitschaft, noch einmal etwas Neues zu lernen.

In etwa einem Jahr besuchen wir Mo erneut: Wie sieht sein Alltag als selbstständiger Berufsbetreuer dann aus? Was hat ihn überrascht? Welche Herausforderungen musste er bewältigen? Und welche Erfahrungen aus dem Lehrgang helfen ihm bis heute?

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Mit über 50 selbstständig als Berufsbetreuer: Mos Fazit | Folge 7

Mos Weg geht weiter

Damit endet Mos Videotagebuch noch nicht: In etwa einem Jahr werden wir ihn erneut besuchen. Dann möchten wir erfahren, wie es ihm inzwischen geht, wie sein Einstieg in die berufliche Betreuung gelungen ist und was sich durch seine Entscheidung für einen beruflichen Neustart in seinem Leben verändert hat.

Wir sind gespannt auf das Wiedersehen und darauf, wie Mos Geschichte weitergeht.

Vielleicht beginnt hier auch Ihr neuer beruflicher Weg

Sie interessieren sich ebenfalls für eine Tätigkeit als berufliche Betreuerin oder beruflicher Betreuer? Entdecken Sie jetzt die kommenden Termine unseres Sachkundelehrgangs und finden Sie den Lehrgang, der zu Ihrer persönlichen Planung passt.

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