Berufsbetreuer werden

Berufsbetreuer werden: Dein Einstieg in eine sinnvolle und gefragte Tätigkeit

Du möchtest Berufsbetreuerin oder Berufsbetreuer werden und Menschen dabei helfen, ihre Rechte zu wahren und ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten? Dann ist der Lehrgang beim itb der perfekte Einstieg in dieses anspruchsvolle und sinnstiftende Berufsfeld. Mit dem zertifizierten Sachkundelehrgang „Zertifizierte:r Berufsbetreuer:in/Vereinsbetreuer:in und Berater:in“ erwirbst Du alle notwendigen fachlichen und rechtlichen Kenntnisse, um erfolgreich zu arbeiten – und damit mehr als nur die Mindestanforderungen aus dem Sachkundenachweis.

Ab 16.01.2026 starten wir mit noch mehr Inhalten und bei Bedarf auch vollständig online, aber immer mit echten Menschen.

Warum es sich lohnt, Berufsbetreuer zu werden

Wer Berufsbetreuer oder Berufsbetreuerin werden möchte, entscheidet sich für eine vielseitige Tätigkeit mit sozialer Verantwortung. Du unterstützt Menschen, die aufgrund von Krankheit oder Behinderung in ihrer rechtlichen Handlungsfähigkeit eingeschränkt sind – und das mit Respekt, Einfühlungsvermögen und Fachkompetenz.

Als Berufsbetreuerin beziehungsweise Berufsbetreuer bist Du Bindeglied zwischen Behörden, Institutionen sowie Deinen Klientinnen und Klienten. Dabei trägst Du zur Wahrung ihrer Menschenwürde und Selbstbestimmung bei.

Modulare Weiterbildung – flexibel und praxisorientiert

Der modulare itb-Lehrgang ist flexibel aufgebaut. Du kannst in Vollzeit in nur 7 Monaten Berufsbetreuerin oder Berufsbetreuer werden oder berufsbegleitend in 17 Monaten. Alternativ kannst Du gezielt einzelne Module belegen, wenn Du bereits Vorwissen hast oder Dein Profil individuell erweitern möchtest. Alle Inhalte sind auf die Anforderungen des Betreuungsrechts und der Betreuungsbehörden abgestimmt.

Hinzu kommt unsere über 16-jährige Erfahrung in der Durchführung des Lehrgangs. In dieser Zeit haben wir einen umfassenden Erfahrungsschatz aufgebaut, der in enger Abstimmung mit ehemaligen Teilnehmenden, Arbeitgebenden und zuständigen Behörden kontinuierlich weiterentwickelt wurde. Genau dieses praxisnahe Wissen trägt maßgeblich dazu bei, dass unsere Absolventinnen und Absolventen nachhaltig erfolgreich in ihrem Berufsfeld sind.

Praxisphase inklusive

Die 280-stündige Praxisphase ist ein wesentlicher Bestandteil des Kurses. Hier sammelst Du wertvolle Erfahrungen im Umgang mit Klientinnen und Klienten sowie mit Institutionen und im Betreuungsalltag. Diese Praxiseinheit ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, sondern vielmehr ein wesentlicher Schlüssel, um erfolgreich und sicher Berufsbetreuerin oder Berufsbetreuer zu werden.

Zum einen dient die betriebliche Lernphase dem gezielten Wissenstransfer, um die im Lehrgang erworbenen Inhalte nachhaltig zu festigen und langfristig abrufbar zu machen. Zum anderen sind Berufsbetreuende starke Netzwerker: Unabhängig davon, ob ihr Ziel die Selbstständigkeit oder ein Angestelltenverhältnis ist, wirkt diese Lernphase als echter Door Opener. Sie ermöglicht den Zugang zu wertvollen Kontakten, etwa zu potenziellen Arbeitgebern, Kooperationspartnern oder erfahrenen Fachkolleginnen und -kollegen, mit denen sich auch herausfordernde Fälle professionell reflektieren lassen.

AZAV-zertifiziert und förderfähig

Da der Lehrgang AZAV-zertifiziert ist, kannst Du umfangreiche Fördermöglichkeiten in Anspruch nehmen, zum Beispiel Bildungsgutscheine, die von der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter ausgestellt werden oder Förderungen über die Deutsche Rentenversicherung Qualitätsmerkmal.

So kannst Du ohne finanziellen Druck Berufsbetreuerin oder Berufsbetreuer werden und Dich beruflich neu aufstellen oder weiterentwickeln.

Rechtliche Sicherheit

In diesem Kurs lernst Du alles, was Du für die Registrierung bei der Betreuungsbehörde brauchst: von den rechtlichen Grundlagen bis hin zu Themen wie Haftpflichtversicherung, Betreuerhaftung und Vergütung nach dem Vormünder- und Betreuervergütungsgesetz.

Darüber hinaus lernst Du auch Aufgaben und Fragestellungen kennen, die nicht in Deinen eigenen Verantwortungsbereich fallen und die fachlich korrekt an das zuständige Gericht zurückzugeben sind. Dieses Wissen stärkt Deine professionelle Abgrenzung, erhöht Deine rechtliche Sicherheit und ist ein zentraler Bestandteil verantwortungsvoller Berufsbetreuung. Damit bist Du bestens vorbereitet, um rechtssicher und verantwortungsvoll Berufsbetreuerin oder Berufsbetreuer zu werden.

Diese Weiterbildungen bauen auf Deinem Abschluss auf

Wenn Du einmal den Schritt geschafft hast, Berufsbetreuerin beziehungsweise Berufsbetreuer zu werden, kannst Du Dich beim itb mit nur wenigen zusätzlichen Modulen gezielt weiterentwickeln.

Weil Dir Dein bisheriger Unterricht angerechnet wird, kommst Du schneller ans Ziel – und kannst gleich mehrere Abschlüsse mit weniger Aufwand erlangen.

Dazu zählen zum Beispiel diese Kurse:

Persönliche Voraussetzungen

Für die Teilnahme am Lehrgang sind keine festen beruflichen Voraussetzungen erforderlich. Von Vorteil sind Erfahrungen im sozialen, pflegerischen und/oder juristischen Bereich. Besonders wichtig sind Deine persönlichen Stärken: Empathie, Kommunikationsfreude, Organisationstalent und Interesse an rechtlichen Fragen. Wenn Du diese Eigenschaften mitbringst, stehen Deine Chancen gut, eine erfolgreiche Berufsbetreuerin beziehungsweise ein erfolgreicher Berufsbetreuer zu werden.

Wenn gegen Dich ein Insolvenz-, Ermittlungs- oder Strafverfahren eingeleitet wurde oder wenn Du in den vergangenen drei Jahren eine Registrierung eingereicht hast, die abgelehnt oder zurückgenommen wurde, kannst Du nicht teilnehmen.

Neugierig geworden?

Wenn Du einen Beruf suchst, der Dich fachlich fordert und menschlich erfüllt, dann solltest Du jetzt Berufsbetreuerin beziehungsweise Berufsbetreuer werden. Mit dem Kurs beim itb profitierst Du von einem klar strukturierten Lehrgang, rechtlicher Sicherheit, hoher Praxisnähe und zahlreichen Entwicklungsmöglichkeiten.

Kontaktiere uns für alle weiteren Details.

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