Berufsbetreuer werden mit 50: Mo nimmt Dich mit auf seinen Weg

Mit 50 noch einmal einen ganz neuen beruflichen Weg einschlagen? Für Mo war das keine theoretische Überlegung, sondern eine bewusste Entscheidung. Er wollte selbstständig und eigenbestimmt arbeiten, seine bisherige Lebens- und Berufserfahrung sinnvoll einsetzen und Menschen unterstützen, die ihre rechtlichen Angelegenheiten nicht vollständig allein regeln können.

Deshalb entschied er sich für die Weiterbildung zum zertifizierten Berufsbetreuer bei itb. In seinem persönlichen Videotagebuch nimmt er Dich mit: vom ersten Unterrichtstag über die praktische Lernphase bis zu seinen ersten eigenen Betreuungen.

Seit dem 5. August 2026 erscheint jeden Abend um 19 Uhr eine neue Folge. So kannst Du Mos Weg Schritt für Schritt verfolgen und einen authentischen Einblick in die Weiterbildung und den späteren Berufsalltag erhalten.

Jetzt Mos Videotagebuch ansehen

Ein beruflicher Neustart mit 50

Viele Menschen denken nach mehreren Jahrzehnten im Berufsleben über eine Veränderung nach. Vielleicht fehlt die persönliche Erfüllung, vielleicht haben sich die eigenen Werte und Ziele verändert oder es besteht der Wunsch, künftig selbstständiger zu arbeiten.

Gleichzeitig entstehen Fragen: Ist es für einen Neuanfang nicht schon zu spät? Kann ich noch einmal lernen? Wie lässt sich eine Weiterbildung mit Familie, Beruf und Alltag vereinbaren? Und kann aus diesem Schritt tatsächlich eine neue berufliche Existenz entstehen?

Mo kennt diese Fragen aus seinem Freundes- und Familienkreis. Seine Antwort ist eindeutig: Lebenserfahrung kann bei einem beruflichen Neustart ein großer Vorteil sein. Wer bereits unterschiedliche berufliche Situationen erlebt, Verantwortung übernommen und mit Menschen gearbeitet hat, bringt wichtige Voraussetzungen für die Tätigkeit als rechtlicher Betreuer mit.

Entscheidend ist nicht das Alter, sondern die Bereitschaft, Neues zu lernen und Verantwortung für andere Menschen zu übernehmen.

Was macht ein rechtlicher Betreuer?

Rechtliche Betreuerinnen und Betreuer unterstützen volljährige Menschen, die ihre rechtlichen Angelegenheiten aufgrund einer Krankheit oder Behinderung ganz oder teilweise nicht selbst regeln können.

Das Betreuungsgericht legt individuell fest, für welche Aufgabenbereiche eine Betreuung erforderlich ist. Dazu können beispielsweise gehören:

  • Behördenangelegenheiten
  • Vermögenssorge
  • Gesundheitssorge
  • Wohnungsangelegenheiten
  • Post- und Schriftverkehr

Dabei geht es nicht darum, den betreuten Menschen sämtliche Entscheidungen abzunehmen. Eine rechtliche Betreuung soll die Selbstbestimmung unterstützen und sich an den Wünschen der betreuten Person orientieren.

Rechtliche Betreuerinnen und Betreuer übernehmen außerdem keine Pflege-, Haushalts- oder Fahrdienste. Sie organisieren stattdessen die erforderliche Unterstützung. So sorgen sie beispielsweise dafür, dass ein Pflegedienst beauftragt, ein Antrag gestellt oder eine Fahrt zu einem Arzttermin ermöglicht wird.

Ein Videotagebuch mit echten Einblicken

In Mos Videotagebuch geht es nicht nur um Unterrichtsinhalte. Er spricht offen darüber, wie sich der Neustart für ihn anfühlt, welche Herausforderungen auftreten und was ihm auf seinem Weg besonders geholfen hat.

Die siebenteilige Videoreihe behandelt unter anderem diese Themen:

  • Mos erster Tag und sein beruflicher Neustart mit 50
  • seine Erfahrungen aus der ersten Lehrgangswoche
  • die Aufgaben eines rechtlichen Betreuers
  • die Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz
  • die Vereinbarkeit von Weiterbildung und Familie
  • ein konkreter Praxisfall aus der rechtlichen Betreuung
  • der Schritt in die Selbstständigkeit mit über 50

Damit bietet die Reihe einen persönlichen Blick hinter die Kulissen. Du erfährst nicht nur, welche Inhalte im Lehrgang behandelt werden, sondern auch, wie Mo das Lernen, den Austausch mit den anderen Teilnehmenden und die zunehmende Verantwortung erlebt.

Jeden Abend eine neue Folge

Die Videoreihe ist am 5. August 2026 gestartet. Seitdem wird jeden Abend um 19 Uhr eine weitere Folge veröffentlicht.

Wenn Du selbst über einen beruflichen Wechsel nachdenkst, kannst Du Mo damit über mehrere Tage hinweg auf seinem Weg begleiten. Jede Folge beleuchtet einen anderen Abschnitt seiner Entwicklung – vom ersten Schritt in den Lehrgang bis zum registrierten Berufsbetreuer mit eigenen Betreuungen.

Auch nach Abschluss dieser ersten Staffel geht die Geschichte weiter: In ungefähr einem Jahr möchten wir Mo erneut besuchen. Dann wollen wir erfahren, wie sich sein beruflicher Alltag entwickelt hat, welche Erfahrungen er gesammelt hat und was sich durch den Neustart für ihn und seine Familie verändert hat.

Praxisnah auf die Berufsbetreuung vorbereiten

Die Weiterbildung zum zertifizierten Berufsbetreuer bei itb vermittelt die Kenntnisse, die für die anspruchsvolle Tätigkeit und den Sachkundenachweis benötigt werden.

Zu den Lehrgangsinhalten gehören unter anderem:

  • Zusammenarbeit mit dem Betreuungsgericht
  • professionelle Betreuungsführung
  • Personen- und Vermögenssorge
  • Sozialrecht sowie regionale Hilfestrukturen
  • betreuungsspezifische Kommunikation
  • unterstützte Entscheidungsfindung
  • Case Management
  • betriebswirtschaftliche Grundlagen
  • Vorbereitung auf die berufliche Selbstständigkeit
  • praktische Anwendung in einer betrieblichen Lernphase

Die Dozentinnen und Dozenten kommen aus der Praxis. Dadurch lernen die Teilnehmenden nicht nur rechtliche und theoretische Grundlagen, sondern beschäftigen sich auch mit konkreten Fällen und typischen Herausforderungen aus dem späteren Berufsalltag.

Genau diese Verbindung begeistert auch Mo. In seinem Videotagebuch berichtet er beispielsweise von einem realen Fall, den ein als Berufsbetreuer tätiger Dozent in den Unterricht eingebracht hat.

Weiterbildung mit Familie und Alltag vereinbaren

Die Weiterbildung kann bei itb in Präsenz, online oder hybrid besucht werden. Der Unterricht findet live statt, sodass Du Fragen stellen, Dich mit den Dozentinnen und Dozenten austauschen und gemeinsam mit Deiner Lerngruppe arbeiten kannst.

Das hybride Lernkonzept kann besonders hilfreich sein, wenn Du Kinder hast, Angehörige pflegst oder nicht jeden Tag zum Unterrichtsort fahren kannst. Abhängig von Deiner persönlichen Situation kannst Du vor Ort teilnehmen oder Dich digital von zu Hause aus zuschalten.

In Vollzeit dauert der Lehrgang sieben Monate und umfasst 750 Unterrichtseinheiten zuzüglich einer betrieblichen Lernphase von 280 Zeitstunden. Eine berufsbegleitende Teilnahme ist innerhalb von 17 Monaten möglich.

Für Mo und seine Familie war diese Flexibilität ein wichtiger Punkt. Auch darüber spricht er offen in einer Folge seines Videotagebuchs.

Für wen eignet sich die Weiterbildung?

Die Weiterbildung richtet sich an Menschen, die verantwortungsvoll arbeiten und andere bei der Wahrnehmung ihrer Rechte unterstützen möchten. Erfahrungen aus sozialen, pflegerischen, medizinischen, kaufmännischen, verwaltenden oder juristischen Tätigkeiten können hilfreich sein, sind aber nicht in jedem Fall zwingend erforderlich.

Wichtige persönliche Eigenschaften sind unter anderem:

  • Einfühlungsvermögen
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Zuverlässigkeit
  • Organisationstalent
  • Kommunikationsfähigkeit
  • lösungsorientiertes Denken
  • Interesse an rechtlichen und sozialen Themen

Auch berufliche Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger können für die Berufsbetreuung wertvolle Erfahrungen mitbringen. In einem persönlichen Gespräch wird gemeinsam betrachtet, welche Kenntnisse und Voraussetzungen bereits vorhanden sind.

Selbstständig oder angestellt arbeiten

Nach der Weiterbildung und der erforderlichen Registrierung kannst Du unterschiedliche berufliche Wege einschlagen. Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer können selbstständig ein eigenes Betreuungsbüro führen oder beispielsweise bei einem Betreuungsverein beziehungsweise in einem Betreuungsbüro angestellt arbeiten.

Die Selbstständigkeit bietet die Möglichkeit, die eigene Arbeit vergleichsweise flexibel zu organisieren. Gleichzeitig ist sie mit einer hohen Verantwortung verbunden. Entscheidungen können unmittelbare Auswirkungen auf das Leben der betreuten Menschen haben. Deshalb sind eine fundierte Qualifikation, sorgfältiges Arbeiten und ein gutes berufliches Netzwerk besonders wichtig.

Mo hat diesen Schritt inzwischen vollzogen: Er ist als Berufsbetreuer registriert und hat bereits erste eigene Betreuungen übernommen.

Fördermöglichkeiten für Deinen Neustart

Der Lehrgang bei itb ist AZAV-zertifiziert und kann unter bestimmten Voraussetzungen vollständig gefördert werden. Eine Finanzierung ist beispielsweise über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters möglich.

Je nach persönlicher Situation kommen auch die Deutsche Rentenversicherung, eine Förderung durch den Arbeitgeber oder weitere Programme zur beruflichen Weiterbildung infrage. Da Fördermöglichkeiten immer individuell geprüft werden, empfiehlt sich eine persönliche Beratung vor der Anmeldung.

Mos Weg im Videotagebuch verfolgen

Du möchtest wissen, wie sich eine Weiterbildung zum Berufsbetreuer wirklich anfühlt? Dann begleite Mo in seinem Videotagebuch und erlebe seinen Neustart vom ersten Lehrgangstag bis zu den ersten eigenen Betreuungen.

Seit dem 5. August 2026 erscheint jeden Abend um 19 Uhr eine neue Folge.

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Nächster Lehrgangsstart am 28. August 2026

Du kannst Dir ebenfalls vorstellen, beruflich neu zu starten und als rechtliche Betreuerin oder rechtlicher Betreuer tätig zu werden?

Der nächste Lehrgang bei itb startet bereits am 28. August 2026. Informiere Dich jetzt über die Voraussetzungen, den Ablauf und Deine individuellen Fördermöglichkeiten.

Jetzt Lehrgang ansehen und beraten lassen

Beratung und Kontakt

Du möchtest Deine Lebens- und Berufserfahrung künftig für eine verantwortungsvolle und sinnstiftende Aufgabe einsetzen? Dann beraten wir Dich gerne persönlich zur Weiterbildung „Zertifizierte Berufsbetreuer / Vereinsbetreuer und Berater“.

Gemeinsam klären wir Deine Fragen zu den Lehrgangsinhalten, dem Unterrichtsmodell, den persönlichen Voraussetzungen und den möglichen Förderungen.

Nächster Starttermin: 28. August 2026

Persönliche Beratung anfragen

Empfiehl Mos Videotagebuch auch gerne Menschen weiter, die über einen beruflichen Neustart nachdenken oder sich für die Arbeit als rechtliche Betreuerin beziehungsweise rechtlicher Betreuer interessieren. Vielleicht ist seine Geschichte genau der Anstoß, den jemand für den nächsten Schritt benötigt.

Beratung und Kontakt

Du denkst ebenfalls über einen beruflichen Neustart nach und möchtest Deine Lebens- und Berufserfahrung künftig für eine sinnstiftende Aufgabe einsetzen? Dann informiere Dich über die Weiterbildung „Zertifizierte Berufsbetreuer / Vereinsbetreuer und Berater“ bei itb.

Wir beraten Dich persönlich zu den Lehrgangsinhalten, dem Unterrichtsmodell, den Voraussetzungen und den möglichen Förderungen.

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