Mädchen mit Handycap mit ansteckendem lachen - itb

Fachkraft Heilpädagogik & Inklusion

Fachqualifizierung für Heilpädagogik, Inklusion und Teilhabe – Vorbereitung auf mögliche staatliche Heilpädagogik-Abschlüsse

Kategorie
Pädagogik
Dauer
7 Monate
Abschluss
Fachkraft Heilpädagogik & Inklusion
Lernart
Online

Perspektiven

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Perspektive Lehrende

Welche Berufsfelder, Jobperspektiven und Chancen habe ich?

Die Weiterbildung „Fachkraft Heilpädagogik & Inklusion“ vermittelt fundierte Kompetenzen für die professionelle Unterstützung von Menschen mit besonderem Förderbedarf in Bildung, Betreuung und sozialpädagogischen Handlungsfeldern. Im Mittelpunkt stehen heilpädagogische Grundlagen, inklusive Pädagogik, Teilhabeorientierung sowie praktische Methoden der Förderung, Begleitung und Beratung.

Teilnehmende erwerben Kenntnisse über Entwicklungsbesonderheiten, Beeinträchtigungen und Förderbedarfe sowie über pädagogische und heilpädagogische Methoden zur Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Weitere zentrale Inhalte sind Kommunikation und Beziehungsgestaltung, Förderplanung, Zusammenarbeit mit Familien und interdisziplinären Fachkräften sowie Grundlagen der Eingliederungshilfe und inklusiven Bildungssysteme.

Die Qualifizierung orientiert sich an den praktischen Anforderungen inklusiver Bildungs-, Betreuungs- und Unterstützungsstrukturen in Deutschland. Absolventinnen und Absolventen können in verschiedenen Arbeitsfeldern tätig werden, beispielsweise in integrativen Kindertagesstätten, Schulen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Frühförderstellen, Assistenzdiensten oder sozialen Einrichtungen.

Darüber hinaus bietet die Weiterbildung eine fachliche Vorbereitung auf mögliche Externen- bzw. Schulfremdenprüfungen zur staatlich anerkannten Heilpädagogin bzw. zum staatlich anerkannten Heilpädagogen, sofern diese in den jeweiligen Bundesländern vorgesehen sind.

Durch die Verbindung von theoretischem Wissen, praxisorientierten Methoden und einer betrieblichen Lernphase erwerben Teilnehmende eine solide Grundlage für Tätigkeiten im Bereich Heilpädagogik, Inklusion und Teilhabe.

Was macht diesen Job interessant?

Die Arbeit im Bereich Heilpädagogik und Inklusion ist eine verantwortungsvolle und zugleich sehr sinnstiftende Tätigkeit. Fachkräfte unterstützen Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen dabei, ihre Fähigkeiten zu entwickeln, selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und ihre persönlichen Potenziale zu entfalten. Jeder Mensch bringt individuelle Lebensgeschichten, Bedürfnisse und Stärken mit – genau diese Vielfalt macht die Arbeit besonders abwechslungsreich.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die direkte Wirkung der eigenen Arbeit: Fortschritte in der Entwicklung, gelungene Teilhabe am Alltag oder positive Veränderungen im sozialen Umfeld werden oft unmittelbar sichtbar. Fachkräfte begleiten Menschen über längere Zeiträume und können ihre Entwicklung aktiv mitgestalten.

Der Beruf ist zudem geprägt von interdisziplinärer Zusammenarbeit. Heilpädagogische Fachkräfte arbeiten häufig mit Pädagog:innen, Therapeut:innen, Ärzt:innen, Sozialarbeiter:innen und Familien zusammen. Dadurch entsteht ein vielfältiges Arbeitsumfeld mit unterschiedlichen Perspektiven und kontinuierlichem fachlichem Austausch.

Nicht zuletzt gewinnt das Thema Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe in Bildung, Arbeit und sozialer Unterstützung zunehmend an Bedeutung. Fachkräfte in der Heilpädagogik leisten damit einen wichtigen Beitrag zu einer inklusiven Gesellschaft, in der alle Menschen unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen die Möglichkeit haben, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Welche Voraussetzungen benötige ich?

Die Weiterbildung richtet sich insbesondere an:

  • pädagogische Fachkräfte
  • Schulbegleiter:innen und Inklusionskräfte
  • Mitarbeitende in Einrichtungen der Eingliederungshilfe
  • Mitarbeitende in Kindertageseinrichtungen
  • Fachkräfte der Jugendhilfe
  • Personen mit einschlägiger sozialer Berufserfahrung
  • Personen die die Eignung durch einen Test nachweisen
  • Vorausgesetzt werden:
  • Deutschkenntnisse auf mindestens B1-Niveau, wünschenswert B2
  • soziale und kommunikative Kompetenzen
  • Motivation zur Arbeit mit Menschen mit Unterstützungsbedarf

Die individuelle Eignung wird im Rahmen eines Beratungsgesprächs und einer Eignungsfeststellung geprüft.

Welche Zulassungsvoraussetzungen muss ich erfüllen? 

Für die Teilnahme an der Weiterbildung sollten Teilnehmende ein grundlegendes Interesse an pädagogischer und sozialer Arbeit sowie an inklusiven Bildungs- und Unterstützungsprozessen mitbringen. Die Weiterbildung richtet sich insbesondere an Personen, die bereits in pädagogischen, sozialen oder unterstützenden Tätigkeitsfeldern arbeiten oder sich in diesem Bereich beruflich weiterentwickeln möchten.

Vorausgesetzt werden Deutschkenntnisse auf mindestens B1-Niveau, wünschenswert ist ein Sprachniveau von B2, um den Unterrichtsinhalten folgen und fachliche Dokumentationen erstellen zu können. Darüber hinaus sind soziale und kommunikative Kompetenzen, Empathie sowie die Bereitschaft zur Arbeit mit Menschen mit unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme.

Auch Personen ohne formale pädagogische Ausbildung können teilnehmen, wenn sie über einschlägige Berufserfahrung im sozialen Bereich verfügen oder ihre persönliche Eignung im Rahmen einer Eignungsfeststellung nachweisen können.

Die endgültige Teilnahmeentscheidung erfolgt nach einem persönlichen Beratungsgespräch sowie einer Eignungsfeststellung, in der Motivation, berufliche Perspektiven und persönliche Voraussetzungen gemeinsam besprochen werden.

Die Verdienstmöglichkeiten im Bereich Heilpädagogik und Inklusion können je nach Qualifikation, Berufserfahrung, Tätigkeitsbereich und Arbeitgeber deutlich variieren. Viele Einrichtungen im sozialen Bereich orientieren sich an Tarifverträgen wie dem TVöD Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) oder vergleichbaren Vergütungssystemen der Wohlfahrtsverbände.

Beim Einstieg in Tätigkeiten wie Inklusionsassistenz, Schulbegleitung oder pädagogische Unterstützung liegen Gehälter häufig im Bereich von etwa 2.300 bis 3.100 Euro brutto monatlich bei einer Vollzeitstelle. Diese Tätigkeiten stellen für viele Menschen den Einstieg in das Arbeitsfeld der Inklusion dar.

Mit zusätzlicher Qualifikation und zunehmender Berufserfahrung können sich Deine Verdienstmöglichkeiten deutlich verbessern. In Tätigkeiten als pädagogische oder heilpädagogische Fachkraft – beispielsweise in integrativen Kindertagesstätten, Frühförderstellen, Einrichtungen der Behindertenhilfe oder inklusiven Bildungsprojekten – liegen Gehälter häufig im Bereich von etwa 3.000 bis 4.200 Euro brutto monatlich.

Wenn Du später eine staatliche Anerkennung im heilpädagogischen Bereich erreichst oder zusätzliche Verantwortung übernimmst, etwa in der Förderplanung, Beratung oder Koordination von Unterstützungsangeboten, sind auch Gehälter von etwa 3.600 bis 4.800 Euro brutto monatlich oder mehr möglich.

Neben dem Einkommen bietet das Berufsfeld häufig weitere Vorteile, zum Beispiel tarifliche Sicherheit, Weiterbildungsmöglichkeiten, familienfreundliche Arbeitszeiten und langfristige Beschäftigungsperspektiven in einem gesellschaftlich wichtigen Arbeitsfeld.

Die Dauer der Weiterbildung hängt davon ab, für welche Qualifizierungsstufe Du Dich entscheidest. Die Weiterbildung „Fachkraft Heilpädagogik & Inklusion“ ist als kompakte Qualifizierung konzipiert und dauert in der Regel etwa sieben Monate in Vollzeit (Montag bis Freitag von 08:30 bis 14:30Uhr).

Während dieser Zeit verbindest Du theoretisches Wissen mit praxisorientierten Inhalten. Der Unterricht vermittelt Dir grundlegende Kenntnisse in Heilpädagogik, inklusiver Pädagogik, Entwicklungsförderung, Kommunikation und Teilhabe. Ergänzend dazu sammelst Du praktische Erfahrungen im Rahmen einer betrieblichen Lernphase bzw. eines Praktikums, in der Du Dein Wissen direkt im Arbeitsalltag anwenden kannst.

Für Teilnehmende, die ihre Qualifikation weiter vertiefen möchten, können sich anschließend weiterführende Qualifizierungswege anschließen – beispielsweise eine umfassendere Vorbereitung auf eine mögliche Externen- bzw. Schulfremdenprüfung zur staatlich anerkannten Heilpädagogin bzw. zum staatlich anerkannten Heilpädagogen. Die Dauer solcher weiterführenden Qualifizierungen kann – je nach Modell – zwischen etwa 17 Monaten (Vollzeit) und bis zu 26 Monaten berufsbegleitend liegen.

So kannst Du je nach persönlicher Situation und beruflichem Ziel entscheiden, welcher Qualifizierungsweg für Dich am besten passt.

Für eure Weiterbildung „Fachkraft Heilpädagogik & Inklusion – Vorbereitung auf eine mögliche Externenprüfung / Schulfremdenprüfung zur staatlich anerkannten Heilpädagogin“ empfehle ich eine klare modulare Struktur, ähnlich wie ihr sie auch bei anderen itb-Lehrgängen nutzt (z. B. bbbV oder caiV).

Die Module sollten sowohl heilpädagogische Kernkompetenzen, inklusive Pädagogik, Sozialrecht als auch Praxis und Fallarbeit enthalten.

Ich habe eine Struktur erstellt, die gut zu einer ca. 7-monatigen Weiterbildung passt und zugleich eine logische Vorbereitung auf mögliche Externenprüfungen darstellt.

Lehrgangsinhalte (Module)
Modul 1 Grundlagen der Heilpädagogik und Inklusion

  • Entwicklung und Aufgaben der Heilpädagogik
  • Inklusion und Teilhabe im gesellschaftlichen Kontext
  • UN-Behindertenrechtskonvention und Inklusionsprinzipien
  • Menschenbild, Haltung und professionelle Rolle
  • Überblick über Arbeitsfelder der Heilpädagogik

Modul 2 Entwicklungspsychologie und Entwicklungsbesonderheiten

  • Grundlagen der Entwicklungspsychologie
  • Entwicklungsphasen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
  • Entwicklungsverzögerungen und Entwicklungsstörungen
  • Beobachtung und Einschätzung von Entwicklungsverläufen
  • Bedeutung von Umwelt, Familie und sozialem Umfeld

Modul 3 Behinderungsformen und Unterstützungsbedarfe

  • Geistige Behinderung und Lernbeeinträchtigungen
  • Körperliche Behinderungen und chronische Erkrankungen
  • Autismus-Spektrum-Störungen
  • Psychische Erkrankungen und Verhaltensauffälligkeiten
  • Mehrfachbehinderungen und komplexe Unterstützungsbedarfe

Modul 4 Heilpädagogische Methoden und Förderkonzepte

  • Förderdiagnostik und heilpädagogische Beobachtung
  • Planung und Umsetzung individueller Fördermaßnahmen
  • Spiel-, Bewegungs- und Kreativangebote
  • Ressourcenorientierte Förderung
  • Dokumentation und Evaluation von Förderprozessen

Modul 5 Kommunikation und Beziehungsgestaltung

  • Grundlagen professioneller Gesprächsführung
  • Unterstützte Kommunikation
  • Kommunikation mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen
  • Zusammenarbeit mit Angehörigen
  • Konflikt- und Krisenkommunikation

Modul 6 Inklusive Pädagogik und Teilhabe

  • Inklusive Bildungs- und Betreuungskonzepte
  • Inklusion in Kita, Schule und sozialen Einrichtungen
  • Barrierefreiheit und Teilhabeorientierung
  • Diversität und gesellschaftliche Teilhabe
  • Netzwerk- und Kooperationsarbeit
  • Modul 7
    Sozialrechtliche Grundlagen und Hilfesysteme
  • Grundlagen des Sozialrechts
  • Eingliederungshilfe nach SGB IX
  • Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII)
  • Leistungen der Pflegeversicherung
  • Zusammenarbeit mit Behörden und Leistungsträgern

Modul 8 Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team

  • Rollen und Aufgaben verschiedener Fachkräfte
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit
  • Kooperation mit Familien und Angehörigen
  • Netzwerkarbeit im Sozialraum
  • Dokumentation und Fallbesprechungen

Modul 9 Selbstreflexion, Professionalität und Belastungsmanagement

  • Professionelle Haltung in der sozialen Arbeit
  • Nähe und Distanz in pädagogischen Beziehungen
  • Selbstreflexion und Supervision
  • Umgang mit Belastung und Stress
  • Resilienz und Selbstfürsorge

Modul 10 Fallarbeit und Praxisanwendung

  • Analyse von Praxisfällen
  • Förderplanung und Hilfeplanung
  • Dokumentation pädagogischer Prozesse
  • Präsentation und Reflexion von Fallbeispielen
  • Vorbereitung auf praxisnahe Prüfungsformate

Modul 11 Betriebliche Lernphase / Praktikum

  • Praktische Anwendung der erworbenen Kompetenzen
  • Einblick in heilpädagogische Arbeitsfelder
  • Reflexion der Praxiserfahrungen
  • Erstellung eines Praktikumsberichts
  • Präsentation der Ergebnisse

Änderungen vorbehalten

Der Lehrgang ist AZAV-zertifiziert. Das bedeutet, dass die Kosten der Weiterbildung unter bestimmten Voraussetzungen zu 100 % von öffentlichen Kostenträgern übernommen werden können.

Eine Förderung ist beispielsweise möglich durch:

• Agentur für Arbeit (z. B. über einen Bildungsgutschein)
• JobCenter
• Deutsche Rentenversicherung (z. B. im Rahmen beruflicher Rehabilitation)

Auch eine Kostenübernahme durch Deinen Arbeitgeber oder einen zukünftigen Arbeitgeber ist möglich.

Darüber hinaus kann die Weiterbildung im Rahmen der Förderung der beruflichen Weiterbildung nach dem Qualifizierungschancengesetz (QCG) unterstützt werden. In diesem Fall können Unternehmen für ihre Mitarbeitenden Zuschüsse zu den Weiterbildungskosten sowie zum Arbeitsentgelt erhalten.

Wenn Du die Weiterbildung selbst finanzierst, kannst Du die Lehrgangskosten in vielen Fällen steuerlich als Werbungskosten geltend machen. Dadurch kann sich ein Teil der Kosten über die Einkommensteuer wieder reduzieren. In bestimmten Fällen ist auch eine unterjährige steuerliche Betrachtung möglich, sodass sich finanzielle Entlastungen bereits während des Jahres ergeben können.

Weitere Informationen zu Fördermöglichkeiten, Rabatten und steuerlichen Aspekten findest Du auf unserer Seite:

Förderungen und Rabatte

Gerne beraten wir Dich persönlich zu den verschiedenen Fördermöglichkeiten und

Um die finanzielle Belastung zu reduzieren, gibt es zahlreiche Fördermöglichkeiten. Von staatlichen Zuschüssen über steuerliche Vergünstigungen bis hin zu speziellen Programmen – wir zeigen Dir, wie Du die passenden Fördermittel für Deinen Lehrgang nutzen kannst. Erfahren mehr über die Unterstützungsmöglichkeiten und gestalte Deine berufliche Zukunft erfolgreich.

  • Steuerliche Entlastung als Werbungskosten
  • Förderung von Unternehmensberatungen und Existenzgründungen
  • Berufsförderung nach dem Soldatenversorgungsgesetz
  • Bundesprogramm Bildungsprämie
  • Bildungsgutschein der Arbeitsagenturen/ARGEN
  • Kindergeld auch bei Förderung
  • Begabtenförderungsgesetz
  • Rehabilitationsförderung durch die Renten und Unfallversicherungsträger
  • Chancen- und Qualifizierungsgesetz (QCG)

Eine Übersicht inkl. einem Geheimtipp und unsere Rabatte haben wir für Dich hier vorbereitet!

Bitte beachte, dass Förderungen i.d.R. vorher beantragt werden müssen. Verständlicherweise können wir nur beraten aber keine Förderzusage machen. Wir helfen Dir gerne in einem persönlichen Gespräch, die beste Auswahl zu treffen.

Während der Weiterbildung überprüfst Du Deinen Lernfortschritt durch mehrere praxisnahe Leistungsnachweise. Insgesamt umfasst die Weiterbildung sieben Prüfungsbestandteile, die sowohl theoretische Kenntnisse als auch die praktische Anwendung der Inhalte abbilden.

Während des Lehrgangs bearbeitest Du vier Leistungsnachweise, zum Beispiel in Form von schriftlichen Aufgaben, Fallbearbeitungen, Präsentationen oder projektbezogenen Ausarbeitungen. Diese Aufgaben dienen dazu, das Gelernte auf konkrete Praxisbeispiele aus dem Bereich Heilpädagogik und Inklusion anzuwenden.

Ein weiterer Bestandteil ist der Praktikumsbericht, in dem Du Deine Erfahrungen aus der betrieblichen Lernphase reflektierst und die Verbindung zwischen Theorie und Praxis darstellst.

Die Weiterbildung schließt mit einer Abschlussprüfung ab. Diese besteht aus einer schriftlichen Fallaufgabe, in der Du eine heilpädagogische oder inklusive Praxissituation analysierst und Lösungsmöglichkeiten entwickelst, sowie aus einer mündlichen Verteidigung (Kolloquium), in der Du Deine Überlegungen präsentierst und fachlich begründest.

Nach erfolgreicher Teilnahme erhältst Du das Zertifikat „Fachkraft Heilpädagogik & Inklusion (itb)“.

Die Weiterbildung selbst ersetzt keine staatliche Abschlussprüfung. Sie kann jedoch eine fachliche Vorbereitung auf mögliche Externen- bzw. Schulfremdenprüfungen zur staatlich anerkannten Heilpädagogin oder zum staatlich anerkannten Heilpädagogen darstellen, sofern diese in Deinem Bundesland vorgesehen sind.

Um das Zertifikat „Fachkraft Heilpädagogik & Inklusion (itb)“ zu erhalten, musst Du mehrere Voraussetzungen erfüllen.

Du nimmst an mindestens 85 % der Lehrveranstaltungen teil. Solltest Du einzelne Termine nicht besuchen können, können versäumte Inhalte durch eine selbstständige Bearbeitung der entsprechenden Themen nachgewiesen werden.

Während der Weiterbildung bearbeitest Du insgesamt vier Leistungsnachweise, in denen Du zentrale Inhalte der Heilpädagogik und Inklusion praxisnah anwendest. Zusätzlich erstellst Du einen Praktikumsbericht, in dem Du Deine Erfahrungen aus der betrieblichen Lernphase reflektierst.

Am Ende der Weiterbildung absolvierst Du eine Abschlussprüfung, die aus zwei Teilen besteht: einer schriftlichen Fallaufgabe, in der Du eine heilpädagogische Praxissituation analysierst, sowie einer mündlichen Verteidigung (Kolloquium), in der Du Deine Ergebnisse präsentierst und fachlich begründest.

Wenn Du alle Anforderungen erfolgreich erfüllst, erhältst Du das Zertifikat „Fachkraft Heilpädagogik & Inklusion (itb)“.

Mit der Qualifizierung im Bereich Heilpädagogik und Inklusion eröffnen sich Dir verschiedene berufliche Entwicklungswege im sozialen und pädagogischen Bereich. Viele Einrichtungen suchen Mitarbeitende, die Menschen mit Unterstützungsbedarf begleiten, Förderprozesse mitgestalten und inklusive Strukturen aktiv unterstützen.

Nach der Weiterbildung kannst Du Deine Kompetenzen beispielsweise in integrativen Kindertagesstätten, Schulen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe, Frühförderstellen oder Assistenzdiensten weiter ausbauen. Mit zunehmender Berufserfahrung kannst Du zusätzliche Aufgaben übernehmen, zum Beispiel in der Förderplanung, Beratung von Familien, Koordination von Unterstützungsmaßnahmen oder in der Zusammenarbeit mit multiprofessionellen Teams.

Darüber hinaus kannst Du Deine Qualifikation durch weiterführende Fortbildungen oder zusätzliche pädagogische Abschlüsse weiterentwickeln. Je nach persönlichem Berufsweg und landesrechtlichen Möglichkeiten kann die Weiterbildung auch eine Grundlage für eine mögliche Vorbereitung auf eine Externen- bzw. Schulfremdenprüfung zur staatlich anerkannten Heilpädagogin oder zum staatlich anerkannten Heilpädagogen sein.

Damit bietet Dir dieses Berufsfeld nicht nur einen Einstieg in die inklusive Arbeit mit Menschen, sondern auch langfristige fachliche und berufliche Entwicklungsmöglichkeiten.

Wenn Du Deine Qualifikation im Bereich Heilpädagogik und Inklusion weiter ausbauen möchtest, stehen Dir verschiedene Entwicklungswege offen.

Eine Möglichkeit ist das Zusatzmodul „Intensiv-Prüfungsvorbereitung für die Externenprüfung / Nichtschülerprüfung zur staatlich anerkannten Heilpädagogin bzw. zum staatlich anerkannten Heilpädagogen“. In diesem Modul vertiefst Du zentrale Fachthemen, arbeitest intensiv mit Fallbeispielen und bereitest Dich gezielt auf mögliche Prüfungsformate vor.

Darüber hinaus kannst Du Deine berufliche Perspektive durch staatlich anerkannte pädagogische Abschlüsse erweitern. Besonders interessant sind hier beispielsweise:

Sozialpädagogische Assistenz (SPA) – ein staatlich anerkannter pädagogischer Beruf mit guten Einstiegsmöglichkeiten in Kitas und inklusiven Einrichtungen

Erzieher:in (Externenprüfung) – ein weiterführender pädagogischer Abschluss mit sehr guten beruflichen Perspektiven im Bildungs- und Sozialbereich

Zusätzlich kannst Du Deine Kompetenzen durch fachliche Vertiefungen aus unseren Lehrgängen, zum Beispiel im Bereich Inklusion, Sozialberatung, Case Management oder pädagogische Förderung, weiterentwickeln.

So kannst Du Deinen persönlichen Qualifizierungsweg Schritt für Schritt erweitern und Deine beruflichen Möglichkeiten im sozialen Bereich gezielt ausbauen.

Am Unterricht kannst Du online teilnehmen. Unser Unterricht ist immer live – keine starren Videos,
sondern echtes Lernen mit Dozent:innen und Deiner Gruppe. Du kannst Fragen stellen, Dich einbringen
und gemeinsam mit anderen Lösungen erarbeiten.

Als Microsoft-zertifizierter Bildungsträger nutzen wir dafür Teams: So entsteht eine lebendige Lernatmosphäre, fast wie im Klassenzimmer – nur mit der Flexibilität, von überall aus dabei zu sein.

Zu jedem Unterrichtstag gibt es eine Aufzeichnung mit der Du nacharbeiten kannst, z.B. um Dir Notizen zu erstellen.

Du lernst mit Erwachsenen. Alle unsere Lernenden waren schon im Berufsleben aktiv. Aus persönlichen Gründen möchten Sie sich nun beruflich neu orientieren oder den nächsten Karriereschritt machen. Eure Gemeinsamkeit ist, dass Ihr diese Entscheidung getroffen habt.

Du lernst online von überall. Beispielsweise von zuhause, von unterwegs oder aus dem Ausland.

Unsere Dozentinnen und Dozenten sind erfahrene Fachkräfte aus der Praxis und verfügen gleichzeitig über langjährige Erfahrung in der Erwachsenenbildung. Sie arbeiten selbst in Bereichen wie Heilpädagogik, Inklusion, Sozialarbeit, Frühförderung, Eingliederungshilfe, Beratung oder pädagogischer Förderung.

Dadurch erhältst Du nicht nur fundiertes theoretisches Wissen, sondern vor allem praxisnahe Einblicke, konkrete Fallbeispiele und bewährte Methoden aus dem Berufsalltag. Viele unserer Dozentinnen und Dozenten kennen die Anforderungen inklusiver Einrichtungen aus eigener beruflicher Erfahrung und können Dir zeigen, wie heilpädagogische Arbeit im Alltag tatsächlich umgesetzt wird.

So lernst Du genau die Kompetenzen, die später in der Praxis wirklich gefragt sind.

Wenn Du die Lehrgangskosten selbst tragen möchtest, kannst Du Dich direkt über unsere Webseite anmelden.

Wenn Du mithilfe eines Bildungsgutscheins der Agentur für Arbeit oder des JobCenters, über die Deutsche Rentenversicherung oder durch eine Förderung Deines Arbeitgebers teilnehmen möchtest, sende uns bitte Deinen Lebenslauf und Deine Zeugnisse per E-Mail an info@itb-net.de
.

Vereinbare anschließend gerne ein Beratungsgespräch mit uns. Wir prüfen gemeinsam Deine Möglichkeiten und erstellen Dir auf Wunsch alle notwendigen Unterlagen für die Förderung.

Hier geht es zur Online-Anmeldung

 

1. Zertifikate und Gütesiegel:
Deine Lern-Leistung muss sich lohnen, daher legen wir sehr viel Wert auf Qualität und Anerkennung unserer Abschlüsse. Wir sind in zahlreichen Kategorien zertifiziert und ausgezeichnet.
Durch unsere Nähe zu Arbeitgebern und unsere stetigen Anpassungen erzielen wir eine hohe Arbeitsmarktrelevanz.

2. Lernorte und Ausstattung:
Lernen soll Spaß machen, u.a. in einem Umfeld, in dem man sich wohlfühlt. Zusammen mit zentralen Lagen achten wir auf eine Ausstattung, die das Lernen fördert. Neben einer ausgezeichneten IT-Infrastruktur hast Du verschiedene Vorteile, z.B. höhenverstellbare Tische, rückenfreundliche Sitzmöglichkeiten, Fitness-Bereich und Kinderbereich, wenn Dein Sohn bzw. Deine Tochter Dich begleitet.

3. Digitale Lernangebote:
Alle Unterrichtsangebote bieten wir hybrid an. D.h. man kann in Präsenz lernen oder bequem von zuhause aus online. Konzentriere Dich auf den Unterricht und fertige Notizen in Ruhe nach dem Unterricht an, denn jeder Veranstaltungstag wird zusätzlich aufgezeichnet. Damit fördern wir das „Selbstbestimmte Lernen“ und geben Dir 100% Flexibilität, um die ideale Balance zwischen Lernen und privaten Verpflichtungen zu ermöglichen. Zudem geben wir Dir durch interaktive Lernspiele und Quizze die höchstmögliche Sicherheit, damit Du die Sicherheit hast, dass Du auch auf dem richtigen Lernpfad bist.

4. Mitarbeiterkompetenz:
Unsere itb-Lern-Coaches lieben es mit Dir auf Lern-Reise zu gehen. Sie begleiten Dich individuell und helfen Dir Deine Schwächen in Stärken zu verwandeln. Und die Reise endet nicht mit dem Lehrgang: Du kannst Deinen itb-Lern-Coach auch noch 6 Monate nach Lehrgangsende kostenfrei nutzen. Damit möchten wir Dich in Deinem neuen Beruf unterstützen und Deine beruflichen Erfolg sicherstellen.

5. Beratungsleistung:
Bei uns bist Du keine Nummer. Wir möchten Dich kennenlernen und Dir Vor- und Nachteile objektiv darstellen. Das machen unsere itb-Berater ausgiebig, ehrlich und ergebnisneutral. Nur so findest Du die für Dich passende Weiterbildung.

6. Verbindlichkeit
itb behauptet sich seit über 30 Jahren am Bildungsmarkt. Damit geben wir Dir optimale Sicherheit für Deine berufliche Zukunft.

7. Orientierung
„Bildung ist Ländersache“, d.h. 16 verschiedene Regelungen, aber nur ein richtiger „Bildungspfad“. Durch unsere langjährige Erfahrung kennen wir viele Abkürzungen oder vermeiden den Weg in eine Sackgasse.

8. Offenheit
Wir sind Unterzeichner der „Charta der Vielfalt“, wir machen keine Unterschiede. Egal, wie Dein bisheriger Bildungsweg war, welche Hautfarbe Du hast, welcher Religion Du angehörst, aus welchem Land Du kommst oder welche sexuelle Orientierung Du hast. Wir begegnen Dir mit dem gleichen Respekt, den wir gerne entgegengebracht bekommen möchten.

9. Individuelle Aufnahme
Du hast nachweisliche Erfahrungen in enthaltenen Unterrichts-Themen? Dann können wir diese gerne anrechnen und Deine Bildungsreise verkürzen.

10. Kostengünstig und finanziell flexibel
Wir arbeiten weder mit der Schufa noch mit Bürgel zusammen. Wir vertrauen Euch! Gemeinsam treffen wir individuelle und unbürokratische Zahlungsvereinbarungen, damit Dein Lernziel und Deine berufliche Entwicklung möglich sind. Als privater, unternehmergeführter und dennoch staatlich anerkannter Bildungsträger sind wir frei in unseren Entscheidungen, die wir zu Deinen Gunsten treffen.

Du hast verschiedenen Möglichkeiten für eine Terminvereinbarung. Du kannst beispielsweise einen Termin – kostenfrei und jederzeit  online hier vereinbaren.
Du kannst aber auch gerne telefonisch (040 99 99 870 30) oder via E-Mail Deinen persönlichen Beratungstermin vereinbaren.

Das sagen die Teilnehmenden

ITB Favicon
"Der Lehrgang war sehr umfangreich, spannend, lehrreich. Das Ambiente ist sehr angenehm, da man insbesondere in Frau Kämmerling, eine sehr engagiert und motivierte Kursleiterin hat. Mit Ihr kann man auf Augenhöhe über Fragen, Inhalte, Unsicherheiten diskutieren. Sie hat immer ein offenes Ohr für Alle und Alles und steht einem mit Rat und Tat zur Seite:"
Beatris W.
Teilnehmerin
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„Alle Vorgespräche zur gewünschten Weiterbildung verliefen sehr gut und informativ. Herr Bach und seine Mitarbeiterinnen sind ausgesprochen freundlich und hilfsbereit. In einem langen und informativen Gespräch hat Herr Bach alle meine Fragen sehr geduldig und kompetent beantwortet, keine Frage blieb offen. Hier nimmt man sich wirklich Zeit, was heute sehr selten ist..“
Francesca T.
Teilnehmerin
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„Herr Bach nahm sich Zeit ( viel Zeit und Geduld ) jegliche Frage so ausführlich und verständlich zu beantworten das meine Freundin mit einem Lächeln da raus gehen konnte. Und an die Dame am Empfang, vielen Dank für den Tee.“
Altuna S.
Begleitperson einer Teilnehmerin

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