Wie alles begann

Ich heiße Claudia, bin 56 Jahre alt und habe mein gesamtes berufliches Leben als Krankenschwester verbracht. Über dreißig Jahre lang habe ich in Krankenhäusern gearbeitet – meistens in Schichten. Anfangs liebte ich meinen Job. Der Kontakt zu Menschen, das Helfen und die Abwechslung machten mir Freude. Doch irgendwann spürte ich, dass mir die Schichtarbeit zunehmend zusetzte. Ich war ständig müde, fühlte mich ausgebrannt, und meine Gesundheit litt zunehmend darunter. Ab einem gewissen Punkt wurde mir klar: Ich musste etwas ändern.

Zweifel und Ängste

Natürlich hatte ich Zweifel und große Sorgen. Ich fragte mich ständig, ob ich in meinem Alter überhaupt noch etwas Neues lernen könnte. Würde ich mit jüngeren Teilnehmern mithalten können? War ich wirklich bereit, nach so vielen Jahren in der Pflege noch einmal neu anzufangen? Diese Gedanken beschäftigten mich lange, bevor ich den ersten Schritt wagte.

Warum ich mich für den Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen entschied

Als ich dann von der Weiterbildung zur Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen beim Institut für Training und Beratung (itb) hörte, begann ich genauer darüber nachzudenken. Mich überzeugte besonders die Kombination aus betriebswirtschaftlichem Wissen und sozialer Fachkompetenz. Zudem erschien mir der Beruf des Fachwirts als eine attraktive Möglichkeit, meiner Berufung treu zu bleiben, aber gleichzeitig eine Tätigkeit ohne körperlich belastende Schichtarbeit auszuüben.

Was mich schließlich überzeugte, war die Möglichkeit, den Kurs flexibel zu gestalten – durch Präsenztermine, Online-Unterricht und eine Hybridform, die genau auf meine Bedürfnisse abgestimmt war. Gerade für Menschen wie mich, die jahrelang nicht mehr im Unterricht saßen, klang das sehr ermutigend.

Meine Erfahrungen im Kurs

Der erste Kurstag war für mich sehr aufregend. Ich hatte das Gefühl, wieder Schülerin zu sein, und gleichzeitig war da eine gewisse Unsicherheit. Doch ich wurde herzlich empfangen und fühlte mich schnell wohl. Die anderen Teilnehmer waren ganz unterschiedlich – einige jünger, einige in meinem Alter. Wir unterstützten uns gegenseitig, und es entstand schnell eine tolle Gruppendynamik.

Die Dozenten überzeugten mich vom ersten Tag an. Sie waren Experten aus der Praxis und wussten genau, wovon sie sprachen. Das gab mir ein Gefühl von Sicherheit. Ich war beeindruckt, wie anschaulich und praxisnah die Themen vermittelt wurden. Vor allem schätzte ich, dass sie individuell auf unsere Fragen und Sorgen eingingen. Ich merkte schnell, dass meine jahrelange Erfahrung in der Pflege nicht verloren war, sondern dass sie mir sogar half, viele Zusammenhänge besser zu verstehen.

Natürlich gab es Momente, in denen ich dachte, ich schaffe das alles nicht. Besonders Prüfungen bereiteten mir zunächst großes Kopfzerbrechen. Doch dank der intensiven Vorbereitung, persönlicher Gespräche und der Unterstützung meiner Mitschüler fand ich Schritt für Schritt wieder Vertrauen in meine Fähigkeiten.

Der Neubeginn

Heute, nachdem ich die Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen habe, arbeite ich in einer leitenden Position im Gesundheitsmanagement eines Seniorenheims. Meine neue Aufgabe fordert mich auf ganz andere Weise als früher, und ich genieße die geregelten Arbeitszeiten, die ich mir jahrelang gewünscht habe. Es fühlt sich großartig an, dass ich weiterhin mit Menschen arbeite, ihnen helfen und gleichzeitig meine Kenntnisse und neuen Kompetenzen sinnvoll einsetzen kann.

 

Rückblick und Empfehlung

Im Rückblick weiß ich, dass der Schritt zur Weiterbildung genau die richtige Entscheidung war – trotz meiner anfänglichen Ängste und Zweifel. Diese Weiterbildung hat mir nicht nur beruflich, sondern auch persönlich unglaublich viel gebracht. Ich fühle mich wieder vital, motiviert und erfüllt.

Allen, die sich fragen, ob sie den Schritt wagen sollen, möchte ich Mut machen. Es lohnt sich wirklich, etwas Neues auszuprobieren, egal in welchem Alter. Ich bin froh, dass ich es getan habe.

 

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